Best Practice

In diesem Bereich finden Sie allgemeine Informationen zu unseren Themenfeldern:

Arbeitsorganisation

Eine familienunterstützende Unternehmenspolitik, die beispielsweise flexible Arbeitsorte und -zeiten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht, erfordert zugleich aber auch eine sorgfältig daran angepaßte Arbeitsorganisation. Kern und Ausgangspunkt der Gestaltung der Arbeitsorganisation ist das Überprüfen von Arbeitsabläufen und –inhalten sowie Vertretungsregelungen unter familiären Aspekten. Wichtige damit verbunden Handlungsansätze sind neben der Flexibilisierung der Arbeitsprozesse selbst die Teambildung, Teamarbeit oder auch das Job-Sharing. In den folgenden beiden Handlungsfeldern wird darüber hinaus die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit jeweils separat betrachtet.
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Arbeitsort

Dank moderner Technologie ist es bei vielen Arbeitsaufgaben bzw. an zahlreichen Arbeitsplätzen möglich, an einer Vielzahl von Orten außerhalb des eigentlichen Arbeitsplatzes zu arbeiten. Auch wenn ein Teil der Beschäftigten eine klare, auch räumliche Trennung der beruflichen und privaten Sphären ihres Lebens schätzt, betrachten neue Managementansätze Berufs- und Privatleben nicht mehr als voneinander getrennte Bereiche, die in Konkurrenz zu einander stehen. Für viele Beschäftigte ist die Möglichkeit, die Grenze zwischen Arbeiten im Büro, zu Hause oder unterwegs aufzulösen und zu jeder Zeit an jedem Ort zu arbeiten, eine willkommene Chance, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser in Einklang zu bringen. Eine typische Maßnahme in diesem Handlungsfeld ist die Telearbeit in ihren verschiedensten Ausprägungen.
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Arbeitszeit

Beschäftigte, die Kinder erziehen oder Angehörige pflegen, sind durch die damit verbundenen regelmäßig wiederkehrenden häuslichen Anforderungen stark gebunden. Darüber hinaus benötigen sie die Möglichkeit, auf spontan auftretende besondere Situationen kurzfristig zu reagieren. Bei familienfreundlichen Arbeitszeiten, die auf diese Anforderungen abgestimmt sind, spielen die Arbeitszeitverkürzung, die Arbeitszeitflexibilisierung sowie Freistellungsmöglichkeiten die größte Rolle. Es kommt dabei darauf an, dass sowohl die Mütter als auch die Väter bzw. die Pflegenden ihre Arbeitszeiten entsprechend ihren sehr unterschiedlichen familiären Arrangements beeinflussen können und im konkreten Bedarfsfall Spielräume der Arbeitszeitgestaltung für familiäre Zwecke nutzen können.
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Entgeltbestandteile

Finanzielle Unterstützung ist häufig ein wichtiges Anliegen der Beschäftigten gegenüber dem Unternehmen. Dieses Handlungsfeld zeigt auf, wie unabhängig von den tarifvertraglich oder beamtenrechtlich geregelten Systemen ein Teil der möglichen geldwerten oder freiwilligen Leistungen von Unternehmen so eingesetzt werden können, dass Beschäftigte mit Familien hiervon besonders profitieren. Kinderzulagen oder Einmalzahlungen nach der Geburt gehören dabei ebenso wie eine Anrechnung der Elternzeit auf die Betriebszugehörigkeit zum Spektrum der möglichen Maßnahmen.
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Führungskompetenz

Eine offene familienbewusste Unternehmenskultur ist neben dem Vereinbarkeitsgedanken von Familie und Beruf durch verschiedene weitere Aspekte wie beispielsweise die Gleichbehandlung von Frauen und Männern geprägt und entsprechend in konkreten Unternehmensgrundsätzen fest verankert. Die Führungskräfte tragen wesentlich dazu bei, dass diese Unternehmensgrundsätze gelebt werden, die Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Arbeitsalltag Akzeptanz finden und umgesetzt werden können und dabei ein fairer Ausgleich der Interessen zwischen Beschäftigten mit und ohne Familienpflichten hergestellt wird. In diesem Handlungsfeld steht insbesondere die Förderung eines familienbewussten Verhaltens von Führungskräften im Mittelpunkt. Die Maßnahmen umfassen neben Themen wie Führungsgrundsätze, Beurteilungsrichtlinien und Führungskräfteschulung auch unterstützende Angebote für Führungskräfte wie Führung in Teilzeit oder Mentoring.
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Informations- und Kommunikationspolitik

Neben der Information, welche familienfreundlichen Maßnahmen ein Unternehmen seinen Beschäftigten anbietet, ist auch das Werben um deren Akzeptanz für die Umsetzung einer familienbewussten Unternehmenskultur wichtig - dabei kommt der internen Kommunikation eine zentrale Bedeutung zu. Ebenso relevant ist aber auch die externe Kommunikation. Familienorientierung wird in so manchem Unternehmen schon mit großer Selbstverständlichkeit im Arbeitsleben praktiziert. Häufig fehlt es aber noch an Bewußtsein, diesen Vorteil auch in der Öffentlichkeit darzustellen und zu vermarkten. Dieses Handlungsfeld zeigt auf, anhand welcher Instrumente bzw. Ansätze die Beschäftigten, aber auch Nicht-Betriebsangehörige, über Art und Umfang familienbewusster Maßnahmen sowie über Möglichkeiten und Nutzen der persönlichen Inanspruchnahme informiert werden können.
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Personalentwicklung

Im Fokus der Personalentwicklung stehen neben der Gleichbehandlung von Beschäftigten mit und ohne Familienpflichten bei Neueinstellung oder Beförderung zahlreiche Maßnahmen, die sich an den Lebenszyklusphasen der Beschäftigten orientieren. Dazu gehören die Berücksichtigung der familiären Situation bei der Planung der beruflichen Entwicklung und die Ausgestaltung der Eltern- und Pflegezeit. Unternehmen, die beispielsweise ihre Beschäftigten auch für die Zeit nach der Geburt eines Kindes oder nach Inanspruchnahme einer Pflegezeit weiter binden wollen, können mit verschiedenen Aktivitäten den Kontakt halten, die berufliche Qualifikation bewahren oder weiterentwickeln und damit den Beschäftigten das Interesse des Unternehmens an ihnen signalisieren. Familienfreundliche Unternehmen streben darüber hinaus nicht nur an, der Doppelbelastung von Frauen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf entgegenzuwirken, sondern es vor allem auch den Vätern durch geeignete Rahmenbedingungen zu ermöglichen, sich stärker als bisher an der Kinderbetreuung und Familienarbeit zu beteiligen.
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Service für Familien

Die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle zum Thema Vereinbarkeit Beruf und Familie/Pflege im Unternehmen wird durch viele Beschäftigte als wichtige Unterstützung in der Alltagsbewältigung gesehen. Neben Informationen zum Thema Vereinbarkeit können hier umfangreiche Beratungs- und Vermittlungsleistungen als „Hilfe zur Selbsthilfe“ angeboten werden. In diesem Handlungsfeld geht es darüber hinaus um weitere Bausteine einer modernen Personalstrategie, die die Anforderungen der Arbeitswelt an die Flexibilität der Beschäftigten leichter mit den Erfordernissen des Familienlebens und den Pflichten der Haushaltsführung vereinbaren lassen. Beispiele dafür sind die Kinder- und Notfallbetreuung, betrieblicher Sonderurlaub bei Krankheit des Kindes, aber auch die Vermittlung von Dienstleistungen, die die Familien in ihrem Alltag entlasten.
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